Neuigkeiten

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Babylonische Gesundheit; Teil 1

Sie reden vom Gleichen und verstehen sich doch nicht: Das ist zwischen verschiedenen Disziplinen immer öfter der Fall. so auch zwischen Verkehrsplanern und Gesundheitsleuten. Das wurde mir erstmals bewusst, als ich 2007 in unserer Bürogemeinschaft mit einem Präventionsfachmann ins Gespräch kam, der in einem Projekt definieren wollte, wie denn ein bewegungsfreundlicher alltäglicher Aussenraum aussehen müsste. Basieren sollte seine Arbeit auf verschiedenen Gesundheitsstudien hauptsächlich aus angelsächsischen Ländern, die als höchstes der Gefühle nachwiesen, dass mit der Existenz eines Trottoirs erreicht werden könne, dass zehn Studenten mehr zu Fuss an die Uni gehen würden. Baut Trottoirs, Leute, war der etwas bescheidene Ertrag der Arbeiten, zugegeben etwas vereinfacht gesagt.

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Vom Queren und von einfachen Rezepten

Immer mal wieder von neuen ist er ein Thema, der Fussgängerstreifen. Und ganz zeitgerecht populistisch bleiben die Aussagen dazu an der Oberfläche, eindimensional auf seltsame technische Fragmente reduziert. Und auch da scheint das im Moment zu genügen. Aber gerade von Fachleuten würden wir eigentlich mehr erwarten, dazu würden allerdings auch die Ingenieure ein Minimum an planerischem, vor allem an fussverkehrsplanerischem!, Denken und Übersicht brauchen. Und daran mangelt es immer noch fast überall.  

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Schritte ins Neuland

Im Juli 2016 war es soweit: Auf einem Teil der Kantonsstrassen in Biglen trat die Tempo-30-Zone in Kraft. Dies nach einem zwar dreijährigen aber bemerkenswert gelassenen Weg nach vorn. Immer wieder das Gespräch suchen, immer wieder nach unkonventionellen Lösungen graben, immer wieder mit den Menschen dort zusammenkommen und reden. So sind Schritte ins Neuland immer wieder möglich.  

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17 Jahre und ein bisschen...

Ich weiss, normalerweise halten sich Jubiläen und Veränderungen an runde Zahlen oder zumindest an bestimmte Zahlenfolgen - aber ich meine, entscheidender seien inhaltliche und persönliche Entwicklungen und die halten sich nicht immer an rationale Grössen. Darum gibt es bei GrobPlanung einen Veränderungs-Schritt nach 17 Jahren: Es ist aber keine grundsätzliche Veränderung, einfach ein leichtes Drehen am Fokus, ein kleines Verschieben der Gewichtungen.

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Ungebremst

Ganz kurz ist das Thema wieder aufgetaucht diesen Sommer, als vom raschen Abschmelzen der Gletscher die Rede war: Abdecken mit Folien allenfalls – aber eigentlich müsste man ja eben den CO2-Ausstoss reduzieren... Müsste – sollte – würde – hätte, an Konjunktiven herrscht seit Jahrzehnten kein Mangel. Nur die Taten fehlen. Der motorisierte Verkehr wächst ungebremst, die Strassenfläche expandiert ungebremst, der Abbau im ÖV geht ungebremst weiter. Man hat den Eindruck, als würden wir ungebremst in den Abgrund rasen. Denn Bremsen, etwas langsamer sein und dank dieser Langsamkeit die Umwelt wieder wahrnehmen, das war noch nie gefragt. Niemand weiss das besser als ein Planer, der für Fussverkehr planen möchte.

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Der "Spirit" des Strassenraumes

RSA heisst das neue Zauberwort. Wie es sich gehört in Englisch: Road safety audit. Scheinbar rational werden für eine Stras-senanlage die Anforderungen Punkt für Punkt nach rationalen Kriterien abgehakt. Begegnungsfall - Sichtweiten - Schlepp- kurve - Signalisation undsoweiter. Als ob eine Strasse eine Produktionsmaschine sei, die schön abgeschotet für sich in einer Halle steht. Ist sie aber nicht.

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Der Fuss im Kopf

Planung für den Fussverkehr braucht ein anderes Denken als das Planen für den rollenden Verkehr. Davon sprach der Gastreferent aus Wien an der Übergabe des diesjährigen Fussverkehrspreises „flaneur d’or“ in Zürich. Wer mit dem Fahrzeug im Kopf, sei es Auto oder Velo, an die Aufgabe herangeht, wird den Bedürfnissen der Zufussgehenden nie gerecht werden.

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Wo bitte gehts hier über die Strasse?

Wann und wo darf, soll, kann eine Strasse durch Fussverkehr gequert werden? Zu dieser Frage geistern viele Vorurteile, Halbwahrheiten, Scheinwissen, Binsenunwahrheiten und falsche Fakten herum: Dass ein Fussgängerstreifen an sich schon Sicherheit biete, dass in Tempo-30-Zonen der Fussgänger Vortritt habe oder dass ausserhalb von T-30-Zonen das Queren der Strassen ausserhalb von Fussgängerstreifen verboten sei, das sind nur einige Beispiele. Die Fachorganisation Fussverkehr erarbeitet nun Faktenblätter, welche diese und auch Ihre eigenen Fragen dazu klarstellen. GrobPlanung arbeitet unterstützend mit.

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Damit der Schulweg zumutbar ist

Kinder brauchen für eine gesunde persönliche und soziale Entwicklung den Schulweg. Den selbständigen Schulweg, ohne Begleitung von Erwachsenen. Das ist eine Notwendigkeit und ein Recht der Kinder. Um das möglich zu machen, muss allerdings ein bestimmter Level an Verkehrssicherheit und an sozialer Sicherheit gegeben sein – und damit ist die öffentliche Hand gefordert, denn Bau, Gestaltung und Unterhalt von Verkehrsanlagen und Aussenräumen sind fast ausschliesslich eine öffentliche Aufgabe. Ein spezialisierter Langsamverkehrsplaner kann dabei helfen.

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Lösungspakete für Problemstellen

An einer Veranstaltung von Langsamverkehrsverantwortlichen in der Region Solothurn wird klar: Auch kleine Verkehrsfragen wie z.B. die Lage von Fussgängerstreifen müssen fachlich betrachtet werden. Fachliche Kurzgutachten müssen aber nicht teuer sein, ein Lösungspaket für einzelne Problemstellen wird bereits ab CHF 2'000 angeboten.

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Frühling - nichts wie raus!

Kaum ist die Sonne da, sind sie schon alle draussen: Zu Fuss, auf Rädern, mit Motor, ohne. Hier, dort, überall. Körperliche Bewegung ist das urtümlichste menschliche Bedürfnis. Nur: Dazu brauchts die richtige Umgebung. Insbesondere Kinder brauchen freie Räume. Wie man sie schafft, kann man jetzt in einer europäischen Publikation nachlesen, zu der auch GrobPlanung einen Anteil geleistet hat.

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Innovativ in Verkehrssicherheit

Queren ohne Fussgängerstreifen. Diesem Thema ist eine Verkehrssicherheitskampagne gewidmet, die Fussverkehr Schweiz mit einem grossen Finanzierungsanteil des Fonds für Verkehrssicherheit zusammen mit  -  dem Opernhaus Zürich (!) startet! Und GrobPlanung ist dabei!

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15 Jahre und kein bisschen....

GrobPlanung ist bereits mehr als 15 Jahre alt - oder jung und kein bisschen angepasster oder bequemer geworden! Noch immer leisten wir viel Pionierarbeit und haben neue und ungewohnte Ideen. Und nun zeigen wir es auch auf einer aufgefrischten Web-Site und vielleicht bald noch mit etwas mehr....

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Pioniere für Bewegungsförderung

Walkability - langsam aber sicher kommt die Gesundheitsprävention auf den Alltagsgeschmack. Aber natürlich in schönem Fachenglisch: Walkability. Was nichts anderes bedeutet als die Benutzbarkeit des öffentlichen Raumes für die Füsse. Bewegungsförderung mittels alltäglichem Tun. Pionierarbeit hat auch da GrobPlanung geleistet - mit einer Grundlagenarbeit und eben jetzt auch mit einem Artikel in einem europäischen Handbuch. Zusammen mit Fachexperte aus Gesundheit und Bewegungsförderung.

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